Pressestimmen
"Engel setzt sich mit den Werken ausführlich auseinander, hat großes musikalisches Erzähltalent und weiß
auch gekonnt, Kompositionen zu erklären. [...] Die "Mondscheinsonate" op. 27/2 von Ludwig van Beethoven interpretierte
er begeisternd. [...] Die Humoreske op. 20 von Schumann zeigte Engel erneut als einen großartigen Erzähler von Musik."
Achimer Kreiszeitung
"Einen grandiosen Parforce-Ritt legte abschließend der 29-jährige Konrad Engel
mit der groß dimensionierten "Humoreske" op. 20 hin. Er verband Virtuosität, musikalische
Intelligenz und Ausdruck zu einer mitreißenden Interpretation [...]"
Generalanzeiger Bonn
"Mit dem jungen Pianisten Konrad Maria Engel gelang ein bravouröser Start in die neue Spielzeit.
[In Debussys "Feux d'artifice"] brannte er mit enormer Kraft und atemberaubenden Arpeggien ein beachtliches
Feuerwerk ab, dem der Abschlussapplaus in nichts nachstehen wollte."
Kölner Stadtanzeiger
"Die folgende Sonate c-Moll op. 111 von Ludwig van Beethoven gilt als ein Krönungswerk der Gattung "Sonate"
schlechthin. Konrad Maria Engel war es gegeben, die starken Unterschiede der beiden großen Sätze hervorzuheben.
Das schicksalhafte Drohen im ersten Satz hatte große Überzeugungskraft, die Arietta war von entrückt schön
gespielter Vollendetheit. Die gesamte Interpretation war als hervorragend zu bezeichnen."
Westfalenblatt
"Das große zweite Klavierkonzert von Brahms, das Konrad Maria Engel interpretierte, bildete den Abschluss.
[...] So wurde dieses Werk zu einem abschließenden Höhepunkt. Besonders der träumerische Dialog des Pianisten
mit dem Cello ließ in der weiten Arena des Saals eine besondere Atmosphäre entstehen. Im genießerisch musizierten
Finale kam sogar jener Wiener Charme zum Tragen, [...] bis sich Konrad Maria Engel in einem letzten virtuosen
Aufschwung nochmals steigerte."
Schwäbische Zeitung
"[Engel] gestaltet die vier [Balladen von Brahms] mit echt romantischem Gestus. Mit interpretatorischem Feingefühl
ging er an das zerklüftete Andante-Allegro. Ähnlich intensiv die zweite Ballade, [...] da beschwor der Pianist
märchenhafte Bilder herauf. Doch bestach Engels Deutungskraft noch mehr dahingehend, dass er stets die
harmoniertrübenden Momente verdeutlichte. [...] Ein hervorragender Saisonauftakt mit einem ausgesprochen
talentierten Pianisten."
Hildesheimer Allgemeine Zeitung
"Auch seine ebenso durchdachte wie vital-drastische, markant modellierte Wiedergabe der "Kreisleriana" von
Schumann bestätigte den Eindruck des Außergewöhnlichen dieser großen Begabung. [...] Der weitere Weg von Konrad
Maria Engel dürfte spannend werden."
Wolf-Eberhard von Lewinsky/Wiesbadener Tageblatt
"Was dieser junge Mann [...] in seinem Konzert bot, war wunderbar wahrhaftig,
tief bewegend und außerordentlich furios. [...] Konrad Maria Engel ist ein Interpret von
betörender Ausdruckskraft und ein Meister des kontrollierten Anschlags."
Allgemeine Zeitung Uelzen
"Am Ende gab's frenetischen Beifall und Bravorufe für Konrad Maria Engel. Der junge Pianist
hatte ja Béla Bartóks drittes Klavierkonzert auch mitreißend interpretiert. [...] Es war aber
nicht nur das Mitreißende, das an Engels Spiel begeisterte. Im langsamen Satz [...] gestaltete
er die akkordischen Passagen [...] ungemein ausdrucksvoll (das Orchester [unter Leitung von
Georg Christoph Sandmann] stand ihm in nichts nach), ließ tiefe Verzweiflung spüren. Bei den
Zugaben [...] zeigte Engel nochmals seine hohe Anschlagskultur [...]"
Hildesheimer Allgemeine Zeitung
"Nicht zuletzt die atemlose Stille im Saal nach dem letzten Ton schien ein
Zeichen ehrfurchtsvoller Bewunderung für einen außergewöhnlich begabten Instrumentalisten."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Unglaublich! Wie Konrad Maria Engel bei seiner Festspielsoiree den Konzertflügel [...] zum
Glühen brachte, war sensationell. [...] Konrad Maria Engel hat mit diesem Konzert in der Villa
Wahnfried Maßstäbe gesetzt. [...] Insbesondere bei den drei Stücken aus Etudes d'exécution
transcendante von Franz Liszt konnte man eigentlich nur noch staunend den Atem anhalten.
Saß hier Liszt selbst am Flügel? [...]"
Nordbayrischer Kurier
"Eine Stecknadel hätte man fallen hören können, nachdem Konrad Maria Engel die Sonate
op. 111 von Beethoven bravourös gespielt hatte. Er hatte vom ersten Ton an alle Zuhörer
in Bann geschlagen."
Giessener Anzeiger
"...Konrad Maria Engel interpretierte mit erstklassigem musikalischen Sachverstand Brahms.
Sein delikater Farbsinn und sein dynamisches, partizipierendes Musizieren rissen dem Publikum
den Beifall förmlich aus den Händen!"
Vorarlberger Nachrichten
"Er erschien jugendlich und locker auf der Bühne, doch was er auf dem Flügel ablieferte, war eine
Meisterleistung in reifer Vollendung."
Fränkische Nachrichten
"Engel kennt offenkundig die Farbenwelt des französischen Impressionismus. Aber er kann nicht nur
malen und zeichnen, er verfügt auch über eine verblüffende Fingerfertigkeit; eine Attraktion
für die Augen dazu."
Main-Echo
"Meisterlich war sein Umgang mit einem exquisiten Programm. [...] Das Publikum bat mit stürmischem
Beifall um eine Zugabe. Die kam als [Jeron d'Hoes] "Toccata und Scherzo", war beinahe unspielbar,
Engel aber bezwang sie mit hexenmeisterlicher Technik."
Lüneburger Landeszeitung
"Wie die Farben in den Bildern Claude Monets aus den Gärten von Argenteuil leuchteten die Töne,
die Engel [...in Debussys "Bruyères"] zur musikalischen Impression verdichtete."
Weser Kurier